Meditation in Bewegung: Ideen im Fluss halten und Kreativität fördern – wer will das nicht? Denn stundenlanges Sitzen vor dem Bildschirm, ob im Job oder beim Schreiben, lässt nicht nur den Körper erstarren, sondern auch die Gedanken. Die gute Nachricht: Es gibt eine Lösung! Bewegung ist DAS Lebenselixier für Geist und Gehirn, steigert die Kreativität und bringt neue Energie.

In diesem Blogartikel zeige ich dir zwei Mini-Übungen, die deinen Ideenfluss ankurbeln und dich gleichzeitig fit halten. So kannst du mit wenig Aufwand…

  • Blockaden lösen,
  • den Fokus schärfen und
  • produktiver werden

– perfekt für alle, die mehr Schwung in ihren Alltag bringen wollen!

Sitzen bedeutet Stillstand

Der Großteil der Menschen SITZT beim Arbeiten – egal, ob angestellt oder selbstständig. Manche sitzen extrem lange vor den Bildschirmen. Doch zu langes Sitzen bedeutet Stillstand. Und durch Stillstand schrumpft das Gehirn

Mit anderen Worten: Bewegung ist DAS Lebenselixier für Körper und Geist, insbesondere für unser Gehirn. Bewegung fördert zudem Kreativität und Lebensfreude.

Ist der Körper in Bewegung, dann sind die Ideen im Fluss.

So plane ich meinen Tag

Ich nehme mir vor, an 4 bis 5 Tagen pro Woche zu schreiben. Das gelingt mir meistens. Zufriedenstellend wird es aber nur dann, wenn ich meinen Tag spätestens am Abend davor geplant habe. 

Meine Abendroutine

Bevor ich mit der Abendmeditation beginne, beantworte ich 2 Fragen:

1. Meine größten Erfolge des heutigen Tages (1 Minute)

Was ist mir besonders gelungen, was habe ich gelernt, vorangebracht und/oder abgeschlossen?

2. Was steht morgen auf dem Plan? (1 Minute)

Ich schreibe in Stichworten die wichtigsten (Schreib-)To-Dos für den nächsten Tag auf.

Mein Schreib-BLOCK mit Meditation in Bewegung

An einem Schreib-Tag blockiere ich vier Stunden für Schreiben und Bewegen, meistens nach dem Frühstück.

Diese vier Stunden teile ich in fünf Blöcke auf. Jeder Block besteht aus 36 Minuten Schreiben und 12 Minuten Pause – so komme ich insgesamt auf 3 Stunden fokussiertes Schreiben. 

Wenn nach 36 Minuten der Timer klingelt, dann lasse ich den Text los, stehe auf und mache…

  • immer eine Kaffeepause ☕️ 😉 und
  • …während der restlichen Pausen Meditation in Bewegung

Dabei verlasse ich IMMER den Schreibtisch für 12 Minuten.

Nach der 12-Minuten-Bewegungspause setze ich mich wieder an meinen Schreibplatz und schreibe weiter.

Während eines Schreib-BLOCKs mache ich nichts Anderes – keine E-Mail-Checks, keine Social-Media-Scrolls, keine Telefonate – nur Schreiben ohne Ablenkung.

Das ist für mich die beste, kreativste und auch zufriedenstellendste Methode, Texte zu schreiben. 

Nach dem 4-Stunden-Schreib-BLOCK bin ich meistens schon hungrig. Ich nehme mir ausreichend Zeit fürs Essen und danach gehe ich raus – entweder laufen oder mind. 10.000 Schritte gehen  oder Nordic-Walking.

Wenn ich zurückkomme, schreibe ich entweder weiter oder mache etwas ganz Anderes 😉

Nach so einem Tag fühle ich mich super – körperlich fit und mental glücklich. Und zwar auch dann, wenn ich beim Schreiben nicht viel weitergebracht habe.

Denn es ist die Disziplin und das Dranbleiben, die meine Glückshormone aktivieren. Natürlich ist es umso besser, je zufriedener ich auch mit dem Geschriebenen bin 😉 

Zu langes Sitzen vor dem Bildschirm

Manchmal – immer nur außerhalb der Schreib-Blöcke – passiert es auch, dass ich länger vor dem Bildschirm “kleben” bleibe, weil ich so vertieft bin, dass ich gar nicht merke, wie die Stunden verfliegen.

Doch am Ende fühle ich mich körperlich träge und mental ausgelaugt. Und zwar auch dann, wenn ich viel geschrieben habe und mit dem Ergebnis zufrieden bin.

An so einem Tag spüre ich dann am Abend beim Schlafengehen eine ganz spezielle, nervöse Müdigkeit: Es fühlt sich an, als würden die Nerven innerlich vibrieren, so wie wenn ich eine Überdosis Strahlen aufgenommen hätte.

Daher versuche ich, zu langes Sitzen vor dem Bildschirm möglichst zu vermeiden.

Meditation in Bewegung als Kreativitätsbooster

Erste Übung: Tanz der Gelenke – kickt die Kreativität

Stehe entspannt und aufrecht. Beginne nun, deine Gelenke frei tanzen zu lassen – wackeln, kreisen, heben, senken, usw. – ohne festes Muster. 

Beginne mit dem Kopf – dann tanze weiter mit den Schultern – den Ellbogen – den Handgelenken – den Fingergelenken – weiter zur Hüfte – zu den Kniegelenken – zu den Fußgelenken und schließlich bist du bei den Zehen angelangt. 

Lass alle Gelenke frei tanzen – wackeln, kreisen, schnipsen, mach das, was dir gerade einfällt.

Atme dabei entspannt und spüre in die Bewegungen hinein. Du wirst merken, wie sich der Freiraum in den Gelenken vergrößert. 

Dauer: 5-10 Minuten

Diese Meditation in Bewegung lindert Müdigkeit und bringt Leichtigkeit zurück. Die spielerische Freiheit regt die rechte Gehirnhälfte an und fördert den Ideenfluss.

Zweite Übung: Hüftschwung-Reset – bricht Blockaden

Stehe mit leicht gebeugten Knien, lege die Hände auf die Hüften und drehe die Hüfte sanft in Kreisen – 5-mal rechts, 5-mal links. Atme entspannt und bewusst durch die Nase in den Bauch, während du dich bewegst. 

Variante: Strecke die Arme seitlich nach außen mach kleinere und größere Armkreise während du die Hüfte ebenfalls sanft in Kreisen drehst.

Dauer: 5 Minuten

Meditation in Bewegung baut Stress ab, löst körperliche und geistige Blockaden. Die lockere Bewegung weckt spielerische Energie und inspiriert für frische Ideen. Um die Entspannung zu vertiefen, kannst du ein leises Summen hinzufügen.

Fazit

Meditation in Bewegung ist mehr als nur eine Pause vom Sitzen – sie ist ein Schlüssel zu mehr Kreativität, Lebensfreude und geistiger Frische. 

Zu langes Verharren vor dem Bildschirm mag zwar produktiv erscheinen, doch es führt schnell zu körperlicher Trägheit und mentaler Erschöpfung.

Die vorgestellten Mini-Übungen lösen Blockaden, aktivieren die rechte Gehirnhälfte und erfrischen den Geist – was willst du mehr 😂

Probier es aus – Körper und Geist werden DANKE sagen 🧡 😊

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